Am 02.06.2026 stellte der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Joachim Nägele an den Bürgermeister der Stadt Bad Wörishofen Herrn Pflügl folgenden Antrag:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Pflügl,
hiermit beantragt die Fraktion der Freien Wähler die Schaffung bzw. Errichtung öffentlicher Trinkwasserbrunnen entlang der Kneippstraße und des zu sanierenden Bonifaz Reile Weges in Bad Wörishofen.
Begründung:
Mit der Installation dieser Trinkwasserbrunnen soll die Stadt ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung des Wassers als wichtigstes Heilmittel nach den Lehren von Pfarrer Sebastian Kneipp setzen. Wasser und Wasseranwendungen sind das zentrale Element der Kneipp’schen Gesundheitslehre und prägen bis heute die Identität unserer Kurstadt.
Gerade auch aufgrund der in den vergangenen Jahren stetig steigenden Temperaturen mit häufigen Tageshöchstwerten von über 30 Grad Celsius ist es sinnvoll und notwendig, Einwohnern sowie Gästen der Stadt kostenfrei frisches Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Die Brunnen sollen Besucherinnen und Besuchern der Kneippstraße die Möglichkeit bieten, direkt vor Ort Wasser zu trinken oder Trinkflaschen unkompliziert aufzufüllen. Gleichzeitig könnte dies auch mit einem Sponsoring und Werbung seitens unserer Stadtwerke verbunden werden.
Die Maßnahme verbindet Gesundheitsförderung, Klimaanpassung, Nachhaltigkeit und Tourismus in besonderer Weise. Gleichzeitig kann Bad Wörishofen dadurch seine Stellung als bekannte Kneipp- und Kurstadt weiter stärken und den Gedanken des „Wasserdoktors“ Kneipp noch stärker sichtbar in das Stadtbild integrieren.
Wir bitten daher die Verwaltung zu prüfen,
- an welchen Standorten entlang der Kneippstraße Trinkwasserbrunnen sinnvoll errichtet werden können?
- welche Fördermöglichkeiten hierfür bestehen?
- sowie die entsprechenden Kosten und Umsetzungsmöglichkeiten dem Stadtrat vorzulegen. Dies natürlich im Einklang mit unserem Haushalt sowie den anstehenden Baumaßnahmen an den jeweiligen Straßen wie z. B. für den Bonifaz Reile Weg.
Abstimmungsergebnis im Stadtrat:
In der Sitzung des Hauptausschusses vom 06.07.2026 haben die Stadtratsmitglieder mit 1 Gegenstimme unseren oben genannten Antrag beschlossen.